Therapien - Allergiebehandlung
Wie entsteht eine Allergie ?
Die Allergie (griech. gleichbedeutend mit "anders verarbeiten") ist eine überschiessende Antwort des Immunsystems als Antigen-Antikörper-Reaktion gegenüber körperfremden Stoffen. Voraus geht ein klinisch stummer Erstkontakt mit folgender Sensibilisierung auf das Allergen und in der Regel Entwicklung von IgE-Antikörpern (Allergie vom Soforttyp).
Allergien sind seit dem Altertum bekannt. Eine deutliche Zunahme vollzog sich in den letzten 30 Jahren, so dass heute fast jedes 3. Kind und jeder 5. Erwachsene betroffen sind. In den westlichen Ländern treten Allergien wesentlich häufiger auf als in der 2. und 3. Welt. Familien aus sozial schwächeren Schichten sind ebenfalls seltener betroffen.
Mögliche Ursachen
1. kurze oder fehlende Stillphase (Zeit der Darm- und Immunsystemreifung)
2. abgeschwächtes Immuntraining in der Kleinkindphase durch hohen Hygienestand ("zu wenig Dreck im 
Mund")
3. vielschichtige Impfungen, dadurch geringe Auseinandersetzung mit Erregern
4. schnelle und wiederholte Antibiotikagabe bei Infekten (Darmfloraschädigung)
5. früher und polyvalenter Kontakt mit Chemikalien, auch der Lebensmittelveredelungsindustrie (Farb-, 
Konservierungs- und Aromastoffe, Spritzmittel)
Überforderung der Immunabwehr
Dadurch kommt es neben dem mangelnden Training des Darm-assoziierten Immunsystems gleichzeitig zu einer entzündlichen Schädigung der Darmbarriere (erhöhte Durchlässigkeit) und damit zu einer Überforderung der Immunabwehr, deren Aufgabe die Trennung körpergünstiger von schädlichen Substanzen ist.
Allergische Symptome
Es gibt zahlreiche allergische Symptome wie Rötung, Nies-/Juckreiz, Augentränen, Nasenlaufen, Migräne, Mittelohrentzündungen, Ausprägung von Asthma, Ekzemen, Neurodermitis bis hin zum Schock. Über die immunologische Vernetzung der Haut und Schleimhäute kann auch der Verdauungstrakt mit Krämpfen, Blähungen und Durchfällen reagieren. Die Beteiligung der serösen Gelenkhäute führt zu Rheuma. Psychische Symptome sind schnelle Erschöpfbarkeit, Depressionen aber auch Hyperaktivität und Aggressivität.
Diagnostik
Zur Diagnose werden diverse Allergiehauttests, inkl. Einatmung und Einnahme der Allergene, sowie Blutuntersuchungen auf spez. IgE-/IgG-Antikörper durchgeführt. Oft besteht eine Diskrepanz zwischen positivem Test und fehlender Symptomatik.
Allergien können sich im Laufe des Lebens abschwächen, verstärken oder auf andere Allergene verschieben. Deshalb ist nicht nur die Frage wichtig: "Auf was bin ich allergisch?" - sondern: "Warum reagiere ich allergisch?" "Gibt es auslösende Störungen?"
Therapie
Die Therapie besteht aus Nahrungsmittel- und Allergenvermeidung, der Schlafzimmersanierung, der Hyposensibilisierung, Cortison, DNCG und Antihistaminika.
Die Naturheilkunde beschäftigt sich mit den Ursachen der Allergie. Diese können durch Elektroakupunktur und Applied Kinesiology lokalisiert und therapiert werden. Eine Eigenbluttherapie regt ein Immuntraining mit körpereigenen Stoffen des Blutes an. Wesentlich ist auch die Stabilisierung der Darmbarriere (Symbioselenkung u.a.)

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(Ablauf einer Therapie, Eigenbluttherapie, Immunsystem-Stärkung)

... mehr auch unter Diagnostik
(Applied Kinesiology, Elektroakupunktur nach Voll)