 |
| Therapien Atlastherapie nach Arlen
|
 |
| Atlas wird der
erste Halswirbel genannt. |
| Die Atlastherapie
beinhaltet eine reflektorische und regulatorische Beeinflussung
des vegetativen und peripheren Nervensystems durch eine
sanfte manuelle Impulstechnik an den Querfortsätzen des
ersten Halswirbels - nicht zu verwechseln mit der Chirotherapie.
|
 |
| In
der unmittelbaren Umgebung des Atlas liegen das Innenohr,
das sehr sensible Kiefergelenk, ein vegetatives Nervengeflecht
sowie verschiedene Hirnnervenaustritte aus der Schädelgrube.
Außerdem befindet sich in Atlashöhe der Eingang des Rückenmarks
in den Rückenmarkskanal der Wirbelsäule mit unzähligen
Verschaltungen der Pyramidenbahn und den Hirnnervenkernen. |
 |
| Beeinflusst
wird durch die Atlastherapie der Spannungszustand der
Muskulatur und die Funktion der inneren Organe sowie die
nervale, und indirekt auch die hormonelle Steuerung des
Gewebes. Eingesetzt wird die Technik auch häufig bei Kindern. |
 |
| Indikationen
sind zum Beispiel: |
| unterschiedliche
Schmerzzustände im Bewegungsapparat, zur Funktionsabstimmung
von inneren Organen, Haut- und Bindegewebe, nach Schleudertrauma,
bei Brustkorbspannung, Sodbrennen, Verstopfung, Gürtelrose,
Herzrasen, Asthma, schmerzhafter Regelblutung, Muskeldysbalance,
v.a. auch bei spastischen Kindern. Versuchsweise kann
die Technik bei Multipler Sklerose, Morbus Parkinson,
Neurodermitis, sowie bei Schwindel und Tinnitus eingesetzt
werden. |
 |
| Somit
ist der unterstützende Einsatz der Atlastherapie sehr
vielfältig möglich. Die eigentliche Heilung erfolgt immer
durch den Körper selbst. |
|
|